Wolframs-Eschenbach

Stadt des Parzivaldichters

 

Mit dem Auftreten Wolframs von Eschenbach beginnt im 13. Jahrhundert die glänzendste Epoche Frankens in der deutschen Literaturgeschichte. In seinen Werken, darunter die beiden Versromane ‚Parzival“ und „Willehalm“, spart Wolfram nicht mit Anspielungen auf seine Heimat, so auch auf Eschenbach, das sich seit dem frühen 20. Jahrhundert „Wolframs-Eschenbach“ nennt. In Sichtweite des Wolfram von Eschenbach Brunnens aus dem Jahre 1861 öffnet das Wolfram von Eschenbach-Museum aus dem Jahre 1995 seine Pforten für die Wolfram-Freunde aus aller Welt. Namhafte Germanisten und Historiker haben hier im Alten Rathaus neben dem Liebfrauenmünster etwas Einmaliges geschaffen: Hier wurde Wolframs Leben und Wirken in anschaulicher Weise in Szene gesetzt, und man ist sich heute einig, dass es keine bessere Hinführung zum Werk des Dichters gibt als den Besuch dieses Museums und der mit sehenswerten Bauten aus der Zeit der Gotik und Renaissance reich bestückten und von einer beeindruckenden Ringmauer umgebenen ehemaligen Deutschordensstadt.