Ornbau

Stadt an der Altmühl

 

Wo die Wieseth in die Altmühl mündet, da liegt Ornbau, und da haben sich schon vor Jahrtausenden die Menschen niedergelassen. Heute wird hier der Fluss geteilt, in die eigentliche Altmühl und einen Zuleiter für den Altmühlsee, der sich nur unweit südlich der Stadt ausbreitet. Einmalig schön ist das mittelalterliche Bauensemble im Süden der Stadt: die Brücke mit Torhaus, Torturm, Jakobuskirche und Stadtmauer. Durch dieses idyllische Bild bahnt sich die gemächlich dahinfließende Altmühl ihren Weg zu den neuen Ufern des Fränkischen Seenlandes, dessen Eingangstor Ornbau ist. Mit der Friedhofskirche St. Jodokus besitzt der Ort ein kunsthistorisches Juwel aus der Zeit der Spätgotik, und auf dem Friedhof ruht unter einer Stufenpyramide der französische Lustspieldichter Marechal de Bièvre, den die Wirren der Französischen Revolution hierher verschlagen haben. Bemerkenswert auch die Ausgestaltung der Glasfenster in der Pfarrkirche. Zehn ausdrucksstarke Glasfenster des Künstlers Reinhardt Zimmermann aus Mörsach bilden den Zyklus „Ich bin Worte Jesu“.

 


Ornbau