Dicke Stadtmauern umfangen auch heute noch die gesamte Altstadt von Wolframs-Eschenbach. Betritt man über eines der beiden Stadttore die Innenstadt, glaubt man sich sofort einige Jahrhunderte zurückversetzt. Hier drängen sich prächtige Häuser aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, malerisches Fachwerk, wehrhafte Türme und mittelalterliche Gässchen eng aneinander.

Die Stadt blickt auf eine altehrwürdige Historie zurück, deren Spuren man auf Schritt und Tritt begegnet.

Vor allem der Deutsche Orden hat während seiner rund 600 Jahre andauernden Herrschaft das Stadtbild geprägt, mit einer selbstbewussten Baukunst und einer planvollen, wehrhaften Stadtanlage.

Besonders sehenswert sind das Liebfrauenmünster, eine der ältesten gotischen Hallenkirchen Süddeutschlands, die Fürstenherberge mit ihrer schmuckvollen Sgraffito-Fassade, die Alte Vogtei (ehemaliger Sitz des Stadtvogtes) und das prachtvolle Deutschordensschloss, das heute als Bürger- und Rathaus dient.

Seit 1917 trägt die Stadt den Namen ihres größten Sohnes: Wolfram von Eschenbach war einer der bedeutendsten Dichter und Minnesänger des Mittelalters, Verfasser zahlreicher Lieder und der berühmten Versepen Parzival, Willehalm und Titurel.

Seit 2007 darf sich Wolframs-Eschenbach „Staatlich anerkannter Erholungsort“ nennen. Als Tor zum Fränkischen Seenland inmitten einer sanft welligen Hügellandschaft finden unsere Gäste alle Möglichkeiten der Erholung: Kultur, Geschichte, Sport, Natur, fränkische Gastlichkeit und eine liebenswerte Atmosphäre.

Wer die Stadt auf eigene Faust erkunden möchte, dem bieten sich viele Möglichkeiten: Zahlreiche Rund- und Wanderwege sowie ein gut ausgebautes Radwegenetz laden zu ausgedehnten Spaziergängen oder Fahrradtouren ein – die historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt, eine wunderschöne Landschaft, idyllische Plätze in der Natur sowie und eindrucksvolle Ausblicke inklusive. Rad- und Wanderkarten erhalten Sie im Bürgerladen im Rathaus.
Für weitere Informationen steht Ihnen die ⇒ Homepage der Stadt zur Verfügung. 

 „Als Ganzes gibt Eschenbach das Bild einer Stadt kleinsten Formats in einer Unberührtheit und mit einem historischen Stimmungswert wieder, wie sie ganz selten noch gefunden werden.“
Kunsthistoriker Georg Dehito (1850-1932)

Entdecken Sie eine Stadt von ganz eigener Art. In ihren Straßen drängt sich die Vergangenheit – umgeben von schönster fränkischer Hügellandschaft.